• From MOZ to ZA

    … oder in der ausgeschriebenen Version: von Mosambik nach Südafrika. Der Grenzübergang bei Lebombo scheint als bewusste Hürde für den Güter- und Personenverkehr konzipiert zu sein. Die LKWs stehen jeden Tag in einem 20-km-Stau auf beiden Seiten der Grenze. Wartezeit von 4-5 Tagen, ohne Wasser und Toiletten. Und auch uns trifft der (bewusst?) langsame Arbeitsmodus…


  • Maputo

    2017 kannten wir Maputo nur von Henning Mankells „Chronist der Winde“, ein Roman über den zehnjährigen Anführer einer Straßenkindergang in Maputo – und machten einen Bogen um die Hauptstadt. 2023 sind wir mutiger und schon bei unserem ersten Rundgang sehen wir eine Gruppe von zerlumpten, schmutzigen Jungs, von denen angeblich Tausende verwaist durch die Straßen…


  • Charity #2: Changing lives with Ophthalmologists

    Weltweit sind 43 Millionen Menschen blind. 90% von ihnen könnte geholfen werden. Für wenig Geld. Denn die häufigste Blindheitsursache ist die Linsentrübung, der „Graue Star“. Die „Star“-Operation, die ein Kind wieder sehen lässt, kostet 125 Euro. Bei einem Erwachsenen, wo es ohne Vollnarkose geht, sogar nur 30 Euro. Wenig Geld, um ein Leben so grundlegend…


  • On the Way

    Das letzte Camp, Paindane, liegt nicht am Strand, sondern auf einer Düne. AUF (!) einer Düne. Also Allrad rein, Luft aus den Reifen ablassen und Untersetzung zuschalten. Und wieder einmal schafft Toyo eine Tiefsandpiste. Und sonst? Siehe Fotos. The last camp, Paindane, is not on the beach, but on a dune. ON (!) a dune.…


  • Indian Ocean III

    Bei der Weiterfahrt nach Süden scheuen wir den Aufwand, mit den 50 Marktfrauen des Straßendorfes Massinga zu diskutieren, wer gerade was anbietet. Wir kommen doch bald in die Tourismus-Einflugschneise der Südafrikaner und bauen auf das 100 km entfernte Maxixe, immerhin Provinzhauptstadt. Dort gibt es den ersten „Supermarkt“ seit Bulawayo. Und? Wir erstehen die letzten zwei…


  • Children of Morrungulo

    Auf der 20 km langen Sandpiste zurück zur Hauptstraße steht plötzlich eine Schule. Irgendwo im Nirgendwo. Und weil gerade Pause ist, steigen wir aus. Zögernd nähern sich die ersten Kinder; neugierig inspizieren sie die beiden Weißen. Der Schulleiter im weißen Laborkittel schlendert aus seinem Wellblechgebäude zu uns. Wir geben ihm je ein Bündel Farbstifte und…


  • Indian Ocean II

    250 km südlich. Und wieder ein Traumstrand. Wir sind in der Morrungulo Beach Lodge. Hier hatten wir uns 2017 Flöhe eingefangen, weil die Gemahlin den ach so süßen Kätzchen nicht widerstehen konnte. 2023 sind keine Katzen da. Aber dafür kriecht mir beim abendlichen Grillen eine Schlange vor die Füße. Glücklicherweise sind noch einige Jungs da,…


  • Indian Ocean I

    In dem kleinen Fischerdorf Inhassoro laufen wir den gleichen Campingplatz an wie 2017. Unverändert: Schönes Gras, viel Schatten und Platz in der ersten Reihe am Strand. Außer uns ist aber auch niemand da, mit dem wir uns arrangieren müssten. Wir sind allein. Wieder. Und ebenso unverändert jeden Morgen das gleiche Schauspiel: Ein riesiges Fischernetz wird…


  • Potholes? Bathtubs!

    Vom Gorongosa fahren wir auf der N1 Richtung Süden, an die einsamen Strände am Indischen Ozean. Die N1 ist Mosambiks wichtigste, weil einzige Nord-Süd-Verbindung, von Tansania nach Südafrika. Man sollte eine gute Straße zu den wichtigsten Handelspartnern erwarten. Aber sie war schon 2017 schlecht und seitdem ist nichts gemacht, sind die Löcher nur tiefer geworden.…


  • Gorongosa – the Carnivores

    Als der fast tierlose Park wieder rehabilitiert wurde, mussten schleunigst Minen geräumt und allmählich Wildtiere wieder angesiedelt werden. Dabei galt das Augenmerk den Antilopen und weil sie keine natürlichen Feinde hatten, gibt es heute z.B. 70.000 Wasserböcke im Park. Manchmal hat man das Gefühl, hinter jedem Busch steht einer. Erst in den letzten Jahren wurden…