Die Zoll-Challenge

Bei der Einreise nach Sambia am vergangenen Freitag hatte ich der „netten“ Zöllnerin versprochen, dass wir das Land wieder verlassen werden. Also fuhren wir am Montag mal eben nach Simbabwe („Zimbabwe“ für einen unserer Leser) und am Abend wieder zurück nach Sambia (aka „Zambia“), denn – so die offizielle Verlautbarung – unsere plötzlich defekte Solaranlage könne nur in Sambia repariert werden. Wir waren schon etwas aufgeregt dabei, aber letztlich blieb es beim Griff ins Portemonnaie: Zusätzliche Visa für Simbabwe sowie Carbon Tax & Road Fee für Sambia: Macht gut 100 USD, die ich als Hilfe für zwei arme Staaten verbuche, die nicht nur geografisch, sondern auch im Human Development Index Nachbarn sind: sie belegen die Plätze 153 und 154 dieses Rankings, das den Entwicklungsstand eines Landes anhand von Bildung, Gesundheit und Lebensstandard misst. Deutschland liegt übrigens auf Platz 7.

LKW-Warteschlangen an der Grenze – wir fahren dran vorbei
Wir fahren auf der Brücke über den Sambesi – die Fälle sind in der Gischt (dem „donnernden Rauch“, wie ihn die Einheimischen nennen) kaum zu erkennen.
Der Bilderrahmen sagt alles
Der Blick vom Kult-gewordenen LookOut Café in die Schlucht unterhalb der Victoria-Fälle
Afrikanische Kunst
Neue Kopfgeburt der sambesischen Bürokratie: Wir müssen als „Left Hand Drive“-Vehicle erkennbar sein. Ein Tagelöhner an der Grenze verkauft uns für 100 Kwacha (4,50 €) drei Klebebuchstaben: ein R, ein H und ein D – und schnippelt mit der Nagelschere aus dem R. ein ziemlich gutes L.

3 Kommentare zu „Die Zoll-Challenge“

  1. Nein Nein; die Schlimme von Interpol hatte uns doch in an der Grenze mit Euch und Jutta/Werner im neuen Toyota letzten November auf dem Kicker …

  2. Was war das Argument für das Hin und her?
    War es etwa die Schlimme von Interpool ?

    LG aus Guangzhou

    1. Nee, Eure Interpol-Dame saß in Kazungula

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