Travelling in Sub-Saharan Africa
Etwa 7.000 Himbas leben heute noch in Namibia – relativ unberührt von der westlichen Zivilisation. Als nomadisierende Viehzüchter, Jäger und Sammler leben sie in materiell extrem einfachen Verhältnissen. Wir besuchen ein Himba-Dorf, in dem momentan nur Frauen und Kinder leben. Die Männer werden mit ihren Rinderherden erst nächsten Monat, nach dem Ende der Regenzeit, zurückkehren. About 7,000 Himbas still…
Auf dem Weg nach Westen, Richtung Etosha, übernachten wir im Movie-House, das 2002 als Kulisse für den Film „The Trail“ erbaut wurde. Es steht im Nirgendwo, wir sind die einzigen Gäste, denn nichts ist abschließbar und nur morgens und abends kommen Hafeni und Carla aus dem Dorf, um uns zu bekochen. Himmlische Ruhe, traumhafter Sternenhimmel…
Palmwag ist nicht nur eine Oase im nördlichen Namibia, am Übergang vom Damaraland ins Kaokofeld, sondern vor allem bekannt für die dort häufig anzutreffenden Wüsten-Elefanten. Wir haben Pech, die Elefanten werden noch weiter im Westen vermutet, etwa 8 (Elefanten-) Tagesreisen entfernt. Stattdessen führt allein schon der Sundowner-Platz zu Luftsprüngen. Die Alternative für den nächsten Tag:…
2.000 bis 6.000 Jahre alt sind die Felsgravuren von Twyfelfontein, mit denen die Buschleute, so die Vermutungen, ihr Wissen über die Jagd und Territorien weitergegeben haben. Giraffen, Elefanten und selbst eine Robbe sind in den Stein geritzt, obwohl das Meer weit über 100 km entfernt ist. Eingeritzt ohne metallische Werkzeuge, wahrscheinlich mit Quarz in den…
Nach Abschluss ihres freiwilligen sozialen Jahres bleiben zwei junge Menschen in Swakopmung und gründen 2015 ein Schulprojekt sowie eine NGO. Sie übernehmen das Gelände und die Infrastruktur einer anderen Hilfsorganisation, die 2004 in den Containern der Filmproduktion von „Flug des Phoenix“ gegründet worden war. Die Container waren ein Geschenk von Angelina Jolie, die in Swakop…
Der aus der Antarktis kommende kalte Benguela-Strom sorgt nicht nur für die niedrigen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit in Swakopmund, sondern insbesondere für das planktonreiche Wasser, das riesige Fischschwärme ernährt, was die namibische Küste zu einem Paradies für Seehunde macht. Wir starten in Walvis Bay eine Bootstour entlang der Küste, begleitet von neugierigen Robben, gefräßigen…
Nach einem Zwischenstop im einsam gelegenen Rostock Ritz mit seinem endlosen Blick in die Weite, sei es vom Lodge-Pool oder dem einsamen Camp in der Wüste, landen wir in Swakopmund. Statt 40 Grad hat es hier am Atlantik nur Höchsttemperaturen von 23 Grad (und neblig-kühle Nächte). Mit fachkundiger Hilfe eines Physikers (!) machen wir uns…
Das Sossusvlei ist eine von riesigen Sanddünen umschlossene Salz-Ton-Pfanne in der Namib. „Sossus“ bedeutet „blinder Fluss“ in der Sprache der Nama und steht dafür, dass der Tsauchab-Fluss auf dem Weg zum Atlantik hier versandet (in den wenigen Jahren, in denen er überhaupt Wasser führt – so wie 2011, als wir in einer kleinen Gruppe großer…
Wir sind auf dem Weg von der Kalahari-Wüste (die eigentlich gar keine Wüste ist, aber das habe ich schon mal in einem Blog aus Botswana erläutert) in die Namib-Wüste. Die Straßen haben eines gemeinsam: Sie sind meist gerade und fast immer leer. Und als dann tatsächlich mal auf einer Schotterstraße uns jemand entgegenkommt, fährt dieser…
Ein alter Schwede, der sich rührend um die fünf in Bagatelle aufgewachsenen Geparden kümmert, erklärt uns, dass es nicht ausreicht, wenn die Waisenkinder das Jagen lernen, um sie auszuwildern. Aufgewachsen unter Menschen, wissen sie nicht, dass Löwen, Leoparden oder Wildhunde keine guten Spielgefährten, sondern ihr Todesurteil sind. Nach zwanzigjähriger Arbeit mit den schnellsten Säugetieren der…