Nxai Pan

Unsere Reiseplanung war von Anfang an sehr flexibel angelegt und nun gönnen wir ihr das dritte (oder schon vierte?) Update: Denn wir lernen einen deutschen Entwicklungshelfer kennen, der zu unserer weiteren Planung nur den Kopf schüttelt: „Weiter in die Zentralkalahari? Nein, nein – das ist nur etwas für Menschen, die nichts lieber wollen, als den ganzen Tag im Tiefsand Auto zu fahren und ab und zu das Auto frei zu schaufeln.“ Das Gras sei dort dieses Jahr so hoch, dass sich selbst Elefanten verstecken können und man allenfalls noch Giraffenhälse sieht.

Also machen wir eine 180-Grad-Wendung und fahren in den nördlich gelegenen Nxai Pan Nationalpark. Hier werden die Jungtiere der Antilopen, Giraffen und der Tausenden Zebras geboren. Und wenn das in diesem Jahr reichlich vorhandene Regenwasser demnächst versiegt, ziehen die Herden nach Süden in die Grasgebiete der großen Makgadikgadi-Pfannen. Sie liegen tiefer, deshalb sind die Böden salzhaltiger und nährstoffreicher, ideal für die Aufzucht der Tierkinder. In der Trockenzeit ziehen die Herden dann weiter nach Westen an den Boteti-River, von dem dann nur noch einzelne Wassserlöcher übrig sein werden. Und wenn im November die Regenzeit einsetzt, schließt sich der Kreis der jährlichen Migration, die Tiere wandern dann wieder in der Nxai-Pfanne.

Sandige, aber trockene Pisten im Nordteil der Nxai Pan
… eine endlos weite Graspfanne
Unterschiedlich wie unsere Fingerabdrücke: Das Streifenmuster der Zebras
Der Giraffen-Kindergarten
… unter den Augen der Gouvernante
Ein einsamer Elefantenbulle
Wanderung mit Mama
Da war die Schnauze wohl zu tief im Schlamm
Familienausflug
Nur der Schakal ist ganz allein unterwegs
Mitten unter Zebras trottet im Nu ein Gnu
Am Wasserloch
Oryx

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