Grüner Dschungel und langer Darm

Wenn ein zehnjähriges Kind morgens die Augen aufmacht, aus dem Fenster des Zeltdachs schaut und als allererstes „Impala“ sagt, weil da eben gerade so eine schlanke Gazelle vorbeispringt, dann weiß man: Ja, wir sind jetzt mitten im afrikanischen Busch.

Von Senyati aus verschlägt es uns am nächsten Tag in den Chobe Nationalpark. Nach wochenlangem Regen hat das Land hier ein ein wahres Dschungel-Upgrade bekommen. Alles ist grün, saftig und dicht – ja, so dicht, dass Tiere hier einen „Sichtschutz deluxe“ haben, und wir keinerlei Chance, auch nur die Schwanzspitze einer Großkatze erahnen zu können. Die einzigen, die sich nicht verstecken (können), sind Elefanten und Giraffen oder das gar nicht wollen: die Impalas. Ob die anderen Tiere hinterm Busch sitzen und lachen?

Unser Nachtlager schlagen wir direkt am Ufer des Chobe im Ihaha Camp auf – ein cooler Geheimtipp und auch ein bisschen High-End-Abenteuer. Das Waschhaus? So weit weg, dass man sich fragt, ob man nicht besser drauf verzichtet – nachts sowieso. Unser Lagerfeuer lodert dementsprechend hoch – weil es gemütlich ist und Mut macht gegen mögliche nächtliche Tierbesuche.

Dann das anhaltende nächtliche Plätschern am Flussufer. Spannung pur: Steht ein Angriff der Hippos bevor? Nach langer Ungewissheit kommt die Auflösung – ein Elefant mit eher unschöner Verdauung, einer Diarrhoe, der sich im Fluß erst gründlich entleert (der Darm eines Elefanten ist bis zu 35 Meter lang!) und dann wohl sehr ordentlich säubert. Eleganz sieht anders aus, aber hey, so lebt der Busch!

Impala mit verschobenem Unterkiefer
Trinkende Giraffe
Der Frust einer Meerkatze vor dem verschlossenen Auto
Wenn nichts mehr geht; Spaghetti geht immer
Genug Fressen im grünen Dschungel
Unsere Campsite am Ufer des Chobe
Sonnenaufgang am Chobe
Toyo und der Elefant

A ten-year-old wakes up, looks out the tent roof window, and the first word is “Impala” — proof we’re deep in the African bush.

From Senyati, we head into Chobe National Park, now a lush green jungle after heavy rains. The dense foliage means we see lots of elephants, giraffes, and impalas, but no big cats — they’re playing hide-and-seek.

We camp by the Chobe River at Ihaha Camp, deep in the wild. The washroom is so far away you avoid it at night. Our campfire blazes big for safety. Nighttime river sounds raise suspicions — hippos coming? No, just an elephant having a messy bath.

Tomorrow, we move on to Moremi Game Reserve, hoping for clearer views and a glimpse of the big cats. For now, we enjoy the wild’s sounds and the crackling fire.

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