Charity #2: Changing lives with Ophthalmologists

Weltweit sind 43 Millionen Menschen blind. 90% von ihnen könnte geholfen werden. Für wenig Geld. Denn die häufigste Blindheitsursache ist die Linsentrübung, der „Graue Star“. Die „Star“-Operation, die ein Kind wieder sehen lässt, kostet 125 Euro. Bei einem Erwachsenen, wo es ohne Vollnarkose geht, sogar nur 30 Euro. Wenig Geld, um ein Leben so grundlegend zu ändern. Aber zu viel Geld für die Regierung eines Landes, das im Korruptionsindex von Transparency zum untersten Fünftel gehört. Der Regierung ist es zu teuer, noch mehr Augenärzte zuzulassen. Im ganzen Land gibt es immerhin schon 32. Für 32 Millionen Menschen!! In Deutschland sind es übrigens knapp 8.000 Augenärzte (m+w).

Wir besuchen die Ophthalmologie im Zentralkrankenhaus von Maputo, weil die Merck Family Foundation sich mehrfach mit der österreichischen NGO „Light for the World“ für die Rettung von Augenlicht in Mosambik engagiert hat. Als wir in die Ophthalmologie kommen, warten bereits 200 Patienten unter beengten Verhältnissen – aber mit Maske – auf ihre Behandlung. Für sie gibt es 6 Augenärzte. Unser Darmstädter Freund beschäftigt allein in seiner Praxis mehr Augenärzte – und das in helleren, freundlicheren Räumen und mit besser ausgebildeten Ärzten und mit neueren Geräte und, und, und … Es ist einfach deprimierend (und deshalb auch keine Patientenfotos).

Die Vision des Krankenhauses: Aufbau einer gerechteren und gesünderen Welt
In ganz Mosambik gibt es nur 3 Kinder-Augenärzte
Brillengläser werden geschliffen
Dr. Mariama, die Leiterin der Ophthalmologie

2 Antworten zu „Charity #2: Changing lives with Ophthalmologists“

  1. Avatar von Liane and Johann Staehle
    Liane and Johann Staehle

    Ein wichtiges Projekt und gerade in Afrika werden die Augen ziemlich vernachlässigbar, da es viel zu wenige Augenärzte und spezialisierte Kliniken gibt.
    Viele Grüße,
    Liane

    1. …. ja, und wenn man dann mal einen Arzt hat, ist die Warteschlange unendlich lang und die Kosten sind nur schwer tragbar.

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