Caprivi

Economists call it the fact of diminishing marginal Utility or Gossen’s First Law that makes us feel we have been long enough in Botswana now. Therefore we leave Savute northbound towards Kasane and re-enter Namibia at Ngoma Bridge border post. This “pad” had been a big adventure when we drove it three years ago in the opposite direction. Meanwhile even deep sand feels (nearly) as easy as driving on the A5 from Darmstädter Kreuz to Frankfurt.

The (green) region in Namibia we are passing through is called “Caprivi strip”. It was named after the German Chancellor Leo von Caprivi, who acquired the strip in 1890 from the United Kingdom (together with the island of Helgoland) and in return gave up Germany’s interest in Zanzibar. The idea was to give German South-West Africa (Namibia) access to the Zambezi River and Africa’s east coast with German East Africa, mainly today’s Tanzania. Unfortunately the river proved unnavigable due to Victoria Falls. Shit happens!

It is a corridor for elephants moving from Botswana into Angola, Zambia and Zimbabwe and hosts three National Parks: Bwabwata, Mudumu and Nkasa Rupara. In normal holidays passing through the 500 km long Caprivi can be done in one day (tar roads are back!). We took a week and four stops. Living instead of hurrying.

caprivi

Genug von Botswana. Den Kopf voll mit tollen Momenten und mit Lunchpaket von Lindsay & Alvin fahren wir nach Norden – durch tiefen Sand, wo einem auch mal deutsche Idioten entgegen kommen, die zwar ein Auto mieten, aber damit nicht schon fahren können („ich weiche nicht aus, mein Auto ist schöner“ … Schönheit vergeht, Dummheit bleibt) und überqueren bei Ngoma Bridge die Grenze nach Namibia. Und auch das geht immer schneller, weniger als eine halbe Stunden dauern Aus- und Einreise.

Die Region, durch die wir jetzt westwärts fahren und damit definitiv auf dem Heimweg sind, heißt Caprivi-Streifen. Hier queren Elefanten auf ihrem Weg von Botswana nach Angola, Sambia und Simbabwe. Nicht zuletzt deshalb gibt es hier auch drei sehenswerte Nationalparks. Bwabwata, Mudumu and Nkasa Rupara. Man kann die 500 km Caprivi in einem Rutsch durchfahren (es gibt wieder Teerstraßen!!) oder sich daraus – ganz tiefenentspannt – vier Etappen basteln:

  • Wir übernachten im neu eröffneten Chobe Camp kurz nach der Grenze, wo die lautesten Geräusche von Tigerfischen kommen, die nachts auf Beutezug durchs Wasser ziehen. Dennoch schafft Lore den Sonnenaufgang!  
  • Nächste Station ist Nkasa Lupala, eine Lodge, die zu 100% mit Solarenergie arbeitet. Aber hier ist das ja auch nicht schwer. Als wir vor drei Jahren schon mal hier waren, bildete der Linyanti eine große Wasserfläche vor dem Haus, Heimat vieler Hippos. Heute ist es gerade noch ein Tümpel, zu dem immer wieder Warzenschweine kommen. Immerhin sehen wir weit in der Ferne heftige Gewitter und einen kräftigen Regenguss niedergehen. Optisch sind wir so gesättigt, dass nicht einmal mehr 200 durchziehende Büffel Anreiz genug bieten, den Pool zu verlassen.  
  • Ein landschaftliches Highlight sind die Popa Falls im Okavango. Kurz unterhalb übernachten wir im neu eröffneten Shametu Camp. Das Auto steht auf richtig grünem Rasen, zwei getrennte Sanitär- und Kochhäuschen, unser Frühstücksgeschirr wird abgespült (!) und zur Krönung gibt es noch ein wirklich leckeres Geburtstags-Dinner mit zarten Oryx-Steaks und Trifle Cake – nicht zu vergessen den morgendlichen Travel-Birthday-Cake von Martina und den vormittäglichen zweilagigen Karotten-/Ananaskuchen. Wir machen mal wieder einen Game Drive, per Boot, doch Hippos bringen unseren Puls inzwischen nicht mehr nach oben. Da war es schon spannender, mit den Füßen ins Wasser des Okavango zu gehen. Nicht weit, nicht lange, aber so bin ich doch ins Reich der afrikanischen Krokodile eingedrungen. Was bleibt (nicht gesponsert!), ist der beste Campground unserer Reise. Danke an Amori + Louis.
  • Letzter Halt im Caprivi ist N’Kwazi, kurz vor Rundu. Highlight ist die primär von deutschen Spendern auf- und ausgebaute Pre-School für Kinder von beiden Seiten des Flusses, aus Angola und Namibia. Tagsüber wieder mal 40 Grad (nie mehr den Pool verlassen …) und in der Nacht ein heftiges Gewitter. Leider haben wir daran nicht mehr geglaubt und alles draußen stehen lassen. afrika-2016-12-02-13

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